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Jetzt Projekte einreichen: Prix d’excellence santeneXt 2021

Der Prix d'excellence santeneXt zeichnet Multi-Stakeholder-Projekte aus, die mit auf innovative Weise zur Verbesserung des Gesundheitswesens beitragen. Die Jury beurteilt folgende Kriterien: Innovationscharakter, Machbarkeit, Nutzen für Patientinnen und Patienten sowie Qualität der Zusammenarbeit der beteiligten Akteure. Die detaillierten Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

santeneXt Workshop «Integrierte Versorgung» findet digital statt

Aufgrund der aktuellen Situation wird der Workshop digital stattfinden. Alle angemeldeten Teilnehmenden haben den Link zur Veranstaltung per Email erhalten.

Sie sind angemeldet, haben aber keine Email bekommen? Dann kontaktieren Sie uns bitte umgehend: contact@santenext.ch

santeneXt Workshop «Integrierte Versorgung»
Datum 19. November 2020 / Zeit: 13.30 Uhr bis 16:30 Uhr

Programm
Programmgestaltung in Zusammenarbeit mit fmc Schweizer Forum für Integrierte Versorgung.

Swiss Patient Access Pilot (SPAP): Finalist des Prix d'excellence 2020

Swiss Patient Access Pilot (SPAP) ist einer der drei Finalisten vom Prix d’excellence santeneXt 2020.

Für die Patienten und deren behandelnde Ärzte ist das Verfahren gemäss Art. 71 KVV oft die letzte Chance auf eine Behandlung einer Krebskrankheit. SPAP modelliert in enger Zusammenarbeit mit einem Expertengremium der SGMO eine mögliche Lösung, wie der Artikel 71 weiter verbessert werden kann.
Hat also in diesem Verfahren die Krankenversicherung ein Kostengutsprachegesuch zur relevanten Therapie zweimal, d.h. auch nach Wiedererwägung abgelehnt und sind weitere Bedingungen erfüllt, kann der behandelnde Arzt eine Vergütung im Rahmen des SPAP-Projektes beantragen. Ziel ist es, dass alle Patient*innen gleichen Zugang zu Therapien haben.

Das Pilotprojekt SPAP zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

• Unbürokratischer und schneller Prozess
• Überprüfung der Anträge durch ein Expertengremium, das von der SGMO gestellt ist
• Therapie ist sichergestellt: Der behandelnde Arzt therapiert so lange, wie es als medizinisch nötig und sinnvoll erachtet wird
• Vollumfänglicher Schutz der Daten ist gewährleistet.

Das Projekt wird von einer nationalen Begleitgruppe (National Advisory Committee), bestehend aus Vertretern von wichtigen Interessengruppen des schweizerischen Gesundheitssystems, strategisch betreut und begleitet.

Mehr Informationen zu Swiss Patient Access Pilot im Kurzinterview.

Alliance Rouge: Finalist des Prix d'excellence 2020

Alliance Rouge sind einer der drei Finalisten vom Prix d’excellence santeneXt 2020.

Die Alliance Rouge ist eine offene Interessengemeinschaft zur Förderung von Patient Blood Management in der Schweiz. Dieses Konzept zielt darauf ab, die Patientensicherheit zu erhöhen, den sparsamen Umgang mit Bluttransfusionen zu fördern, die Qualität der Behandlung zu verbessern und gleichzeitig die Kosten zu senken.

Der Prix d’excellence santeneXt wird am 1. Oktober im Rahmen der HealthCom 2020 mit der Unterstützung von AbbVie, Bristol Myers Squibb, Novartis und Roche (Schweiz) vergeben.

Mehr Informationen zu Alliance Rouge im Kurzinterview

Zentren für seltene Krankheiten (ZSK): Finalist des Prix d'excellence 2020

Zentren für seltene Krankheiten (ZSK) sind einer der drei Finalisten vom Prix d’excellence santeneXt 2020.

Personen mit seltenen Krankheiten durchlaufen oft eine lange Odyssee bis zur Diagnose, mit Abklärungen bei vielen Fachpersonen. Die ZSK möchten Patient*innen auf diesem Weg unterstützen. Wie? Das erzählen Prof. Dr. med Matthias Baumgartner vom Universitätsspital Zürich und Kinderspital Zürich und Agnes Nienhaus, Geschäftsführerin Nationale Koordination Seltene Krankheiten kosek, im Kurzinterview.

Der Prix d’excellence santeneXt wird am 1. Oktober im Rahmen der HealthCom 2020 mit der Unterstützung von AbbVie, Bristol Myers Squibb, Novartis und Roche (Schweiz) vergeben.

«Wir schaffen eine neutrale Plattform für patientenzentrierte Innovation»

Am 7. und 8. November 2020 findet der patientenzentrierte DayOne Health Hack in Basel statt. In diesem Hackathon kommen Patienten nicht nur zu Wort, vielmehr werden sie eingeladen, die Entwicklung von neuen Gesundheitslösungen massgeblich voranzutreiben, sagt Thomas Brenzikofer, Initiator des DayOne Health Hack und Manager Networking & Events bei Basel Area Business & Innovation. Für ihn ist klar, Patienten von Beginn an in den Innnovationsprozess miteinzubeziehen und diesen mit verschiedenen Stakeholdern der Industrie voranzutreiben, bedeute für viele Beteiligte einen Mind-Change im Gesundheitswesen.

Im Herbst findet der DayOne Health Hack statt, was möchte DayOne mit der Veranstaltung erreichen?

In einem klassischen Hack kommen technologiebegeisterte Menschen zusammen und lösen kompetitive Aufgaben (challenges). Im Zentrum stehen das Lernen und Sammeln von Erfahrungen.

Die Idee des DayOne Health Hacks beinhaltet mehr als das: Der Hack bringt Patienten, die challenges formulieren, Entwicklerinnen und Entwickler, die konkrete Lösungsansätze erarbeiten, und potenzielle Umsetzungspartner, wie Spitäler, Versicherungen und Pharmaunternehmen, zusammen. Das Ziel ist, unter Einbezug von unterschiedlichen Stakeholdern und dank neusten Technologien den aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen mit neuen Lösungen zu begegnen, welche den Patienten und seine Bedürfnisse ins Zentrum stellen.

Welche Herausforderungen möchten Sie mit dem Health Hack angehen?

Unser Gesundheitssystem funktioniert als «Reparatursystem»: Jemand hat ein gesundheitliches Problem, geht zum Arzt oder ins Spital, wird diagnostiziert, behandelt und ist dann hoffentlich geheilt. Für Patienten mit chronischen Krankheiten passt dieses System nur bedingt. Die Kosten geraten schnell aus dem Ruder und die Ergebnisse sind für Patienten oft unbefriedigend. Somit stellt sich die Frage, ob hier nicht dank digitaler Technologien völlig neue Lösungen erarbeitet werden können, welche die Patienten bemächtigen, ihre Gesundheit mehr und mehr selber in die Hand zu nehmen. Solche Lösungen, welche weniger die Heilung einer Krankheit als das bessere Leben mit einer Krankheit zum Ziel haben, können nur zusammen mit Betroffenen entwickelt werden. Gerade dieser patientenzentrierte Ansatz ist für die bislang in erster Linie wissenschaftsfokussierte Innovation in der Gesundheitsbranche neu. Mit dem DayOne Health Hack möchten wir eine Plattform schaffen, die den Austausch zwischen Patienten und verschiedenen Stakeholdern des Gesundheitswesens in den Entwicklungsprozess von Lösungen miteinbezieht.

Wichtig dabei ist, dass sich die Patienten mit ihren Erfahrungen und Bedürfnissen von Beginn an einbringen und den Entwicklungsprozess quasi im Fahrersitz bis zur finalen Umsetzung mitsteuern.

Warum haben Sie sich für das Format Hackathon entschieden?

Das Gesundheitswesen hinkt in Bezug auf die Digitalisierung anderen Industrien hinterher. Doch dies wird sich in den nächsten Jahren ändern. Das Entwicklungs- und Veränderungspotenzial der digitalen Technologie im Gesundheitswesen ist sehr gross. Doch um dieses auszuschöpfen braucht es Talente und diese sind knapp. Mit dem DayOne Health Hack wollen wir deshalb technologiebegeisterten Menschen zeigen, dass im Gesundheitswesen sehr interessante Herausforderungen auf sie warten. Ein Hackathon bietet hierfür das ideale Umfeld. Software-Entwickler lernen die Gesundheitsbranche, ihre Problemstellungen sowie ihre Akteure kennen und können ihr eigenes Know-how dafür einsetzen, Patienten zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Wie kann sich die santeneXt-Community an diesem Health Hack beteiligen?

Konkret suchen wir kreative Entwicklerinnen und Entwickler sowie Fachpersonen mit medizinischem Know-how. Es könnte sich beispielsweise die ganze IT-Abteilung einer Versicherung anmelden.

Wir suchen aber auch Partnerorganisationen, die spezifische Unterstützung bieten, beispielsweise ein Spital, das für eine Projektidee anonymisierte Daten zur Verfügung stellt. Im persönlichen Gespräch lässt sich am besten klären, wie sich eine Organisation einbringen kann.

Was geschieht mit den Resultaten des «DayOne Health Hack»?

Tragfähige Konzepte werden interessierten Organisationen vorgestellt. Gemeinsam mit ihnen wird nach Wegen gesucht, diese umzusetzen. Das kann zum Beispiel die Gründung eines Startups sein, wofür Basel Area Business & Innovation verschiedene Unterstützungsprogramme anbietet.

Eine andere Variante ist, dass ein etablierter Player wie etwa ein Versicherungs- oder Pharmaunternehmen oder vielleicht ein Konsortium zusammen mit einer Patientenorganisation ein Projekt übernehmen und vorantreiben. Es gibt verschiedene Optionen und wir sind offen für alle möglichen Varianten. Hauptsache der Patient erhält eine Lösung, die ihm sehr viel besser und effizienter hilft mit seinen gesundheitlichen Herausforderungen zu leben, als dies heute der Fall ist.

Weitere Informationen: www.dayone.swiss
Datum und Ort: 7. / 8. November 2020, Basel.
Interessenten melden sich bei: thomas.brenzikofer@baselarea.swiss